Das Projekt

Die Universität Siegen ist mit inzwischen über 19.000 Studierenden eine stetig wachsende, innovative und interdisziplinär ausgerichtete Universität. Die Lehrerbildung in Siegen hat eine lange Tradition und mit dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung, die neben ihrem Forschungsauftrag studienstrukturelle Maßnahmen initiiert, fördert und in der Umsetzung begleitet.

„Den Sachunterricht vernetzen – Perspektiven öffnen“: Mit diesem Antrag hat das Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) der Universität Siegen überzeugt. Das nordrheinwestfälische Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung unterstützt mit 2,2 Millionen Euro den Ausbau der Sachunterrichtsdidaktik und die Integration weiterer grundschulpädagogischer Fachdidaktiken.

Im Projekt wird das Thema Nachhaltigkeit auch aus der Perspektive der Biologie, Chemie und Physik, Geschichte, Geografie, Technik, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften sowie der Philosophie betrachtet. Die Forscherinnen und Forscher wollen weitreichende Impulse für sachunterrichtsdidaktische Forschung und Lehre auch über die Universität Siegen hinaus setzen.

 

Den Sachunterricht vernetzen – Perspektiven eröffnen
(Prof. Dr. Jutta Wiesemann)
 Nachhaltigkeit
(Prof. Dr. Martin Gröger)
Außerschulische Lernorte
(Prof. Dr. Martin Gröger)
 Bildungssprache
(Prof. Dr. Gesa Siebert-Ott)
(Prof. Dr. Torsten Steinhoff )

 

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe Sachunterricht (IAG-SU) verfolgt im Projekt neben der inhaltlichen Ausrichtung in den Feldern Nachhaltigkeit, Außerschulische Lernorte und Bildungssprache folgende Ziele:

  1. Die Erweiterung des Projekts „Nachhaltigkeit entdecken“ als gemeinsame Aufgabe der Bildungswissenschaften, Naturwissenschaften und darüber hinaus notwendig weiter vernetzend der Sozialwissenschaften für den Sachunterricht,
  2. ausgehend von den bisher eher curricular orientierten Aktivitäten der IAG-SU eine intensivere Nachwuchsförderung für den Sachunterricht durch Gründung eines gemeinsamen Doktorandenkolloqiums und
  3. die Erweiterung der fachlichen Perspektive auf die grundschuldidaktischen Bereiche Philosophieren mit Kindern, musikalische Bildung, sprachliche und mathematische Grundbildung mit dem Ausblick, diese auch auf weitere Grundschulfächer auszuweiten.