Während in der Grundschule mit konkreten Arbeitsmitteln umgegangen wird, findet das Arbeiten in den Sekundarstufen auf einer eher abstrakteren Ebene statt. Mit der 3D-Drucker Technologie wird nun eine andere Arbeit an und mit konkreten Objekten möglich. Gleichzeitig kann die 3D-Drucker Technologie im Bereich neuer Medien als Bindeglied zwischen Sach- und Mathematikunterricht gesehen werden.

Die Entwicklung von Begriffen spielt im Geometrieunterricht der Grundschule eine zentrale Rolle. Geometrische Körper werden anhand ihrer Eigenschaften, den Anzahlen von Ecken, Flächen und Kanten, beschrieben und sind somit zentral für ein angemessenes Verständnis der einzelnen geometrischen Körper. Im Rahmen der Lernumgebung „Kantenmodelle mal anders“ wurden 3 Lerneinheiten geplant und mit einer 4. Klasse durchgeführt. Während eine Schülergruppe Kantenmodelle auf bewährte Weise mit Material hergestellt hat, modellierte eine andere Schülergruppe im Programm Tinkercad ihren geometrischen Körper, der anschließend mit 3D-Druckern entstand. Durch den Vergleich der Gruppen sollen Unterschieden und Besonderheiten mit Blick auf das Begriffsverständnis identifiziert werden.

 

Projektleitung:

Dr. rer. nat. Eva Hoffart

Felicitas Pielsticker

 

Kooperationspartner:

MatheWerkstatt

FabLab Uni Siegen